Welche Zielgruppe hat die Volksbank für diese oder andere unten aufgeführte undurchsich­tige Geschäfte im Visier? Renterinnen, Witwen, Berufs- oder Karriereanfänger.

 

Zitat Friedrich Wilhelm Raiffeisen:

 

"Wir betonen ... ausdrücklich die christliche Nächstenliebe, welche in der Gottesliebe und in der Christenpflicht wurzelt, daraus ihre Nahrung zieht und je mehr geübt, um so kräftiger, um so nachhaltiger wird."

 

Was fällt mir spontan ein?

 

Zitat Heinz Erhardt:

 

"Der Eber ist oft missgestimmt, weil seine Kinder Schweine sind ..."

 

 

Friedrich Wilhelm Raiffeisen würde ich im Grabe herum drehen.

 

 

Prozentual hat der Geschädigte mehr verloren als ich. Die Hälfte seiner Anlage, ca. 10.000 Euro von 20.000 Euro, hat er nach einem „professionellen Verkaufsgespräch“ einfach verzockt bekommen. Wer so eine >>Beratung<< bekommt, braucht keine sonstigen Feinde.

 

 

Lesen Sie bitte alle Links auf dieser Website und folgenden Zeitungsartikel und bilden Sie sich selbst Ihre Meinung.

 

Folgender Artikel wurde am Donnerstag, 10.07.2014 - Nr. 157 in der Wetterauer Zeitung veröffentlicht:

 

"Volksbank schließt weiteren Vergleich"

 

....Aus dem Gerichtssaal...

                                                                                           

Wetteraukreis/Gießen (si). Die Volksbank Mittelhessen wird einen weiteren Kunden entschädigen, der auf ihre Vermittlung hin in Schiffsfonds investierte – und damit Schiffbruch erlitten hat. Ein heute 46 Jahre alte Mann hatte sich 2004 auf die Empfehlung seines Bankberaters hin zu der riskanten Anlage verleiten lassen, die mit hohen Renditeversprechen verbunden war; unter anderem durch ein Steuersparmodell, das vor allem für Spitzenverdiener interessant ist. Dabei stand der Kunde aus der Wetterau seinerzeit noch am Anfang seiner Karriere und hatte ein entsprechend niedriges Einkommen. Das Geld für die Anteile im Wert von 20.000 Euro, die er kaufte, stammte nach seinen Angaben aus dem Verkauf eines Grundstücks seiner Eltern.

Einem Vergleich hatte sich die Bank im Vorfeld des Prozesses – wie in ähnlichen weiteren Fällen – verweigert. Zur Sinneswandlung kamen die Vertreter der Volksbank auch jetzt im Gericht. Weil nicht nur der Mann, sondern auch schon dessen >>Eltern und die Großeltern seit Jahrzehnten Kunden der Volksbank<< seien – so die Begründung -, stimmten sie letztlich doch einer einvernehmlichen Lösung zu (>>ohne Anerkennung einer Rechtspflicht<<). Der Wetterauer bekommt eine Entschädigung von 6.500 Euro und behält auch seine Anteile am Fonds. Damit könnte er profitieren, wenn die Schiffsbeteiligung doch noch einmal Geld abwerfen sollte. Bislang, also in den letzten zehn Jahren, hat er 3.200 Euro an Ausschüttungen bekommen.

Was die Anteile des Mannes derzeit wert sind, lässt sich schwer sagen. Am grauen Kapitalmarkt, wo solche eigentlich unverkäuflichen Papiere gehandelt werden, hätte der Mann vor kurzem für seine Anteile im Wert von 20.000 Euro noch 1.000 Euro erhalten. Die Volksbank rechnet selbst im günstigen Fall mit einem Kapitalrückfluss von höchstens 50 Prozent. Selbst dann würde der Mann nur die Hälfte seines Kapitals, 10.000 Euro, zurückerhalten. Möglich ist allerdings auch weiterhin der Totalverlust.“

 

Ich frage mich, wie das Gerichtsverfahren ohne Vergleich ausgegangen wäre.

 

 

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